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16.12.2009 | Stephanus-Werkstätten

Gute Arbeit in Neuruppin


Brandenburgs Sozialminister Günter Baaske besuchte am 14. Dezember 2009 die Neuruppiner Betriebsstätte der Stephanus-Werkstätten. Damit zeigte er einmal mehr sein großes Interesse an Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen.

Baaske, dem sichere und qualifizierte Arbeitsplätze im Land sehr wichtig sind, war nach seinem Rundgang sehr angetan. „Die drängendste Frage zur Zeit in Brandenburg ist, dass die Menschen gute Arbeit bekommen“, so Baaske. Nur so seien sie in der Lage, ihre Zukunft im Land eigenverantwortlich zu planen.

Für 107 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Stephanus-Werkstätten Ostprignitz-Ruppin ein verlässlicher Arbeitgeber. Sie begleiten, fördern und unterstützen 519 Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischer Erkrankung in den Stephanus-Werkstätten der Region.

Vorstandsvorsitzender Pastor Torsten Silberbach sowie die Werkstattleiter Peter Abraham und Silvio Pohl führten den Minister durch die im Jahr 2006 mit Fördermitteln des Landes neu errichteten Werkstatt. In Neuruppin sind 168 Menschen mit körperlichen, geistigen und psychischen Behinderungen in der industriellen Montage, im Garten- und Landschaftsbau sowie im Metall- und Elektronikbereich beschäftigt.

Im ungezwungenen Gespräch mit den Beschäftigten informierte sich Minister Baaske, der als Lehrer einst selbst behinderte Kinder unterrichtete, über deren Erfahrungen und Lebensumstände.

Dem Konzept, die Beschäftigten mit dem Ziel der Eingliederung auf dem regulären Arbeitsmarkt beruflich zu fördern und auszubilden, erwies der Minister seine volle Zustimmung. „Einige unserer Beschäftigten leben bereits in eigenen Wohnungen und sind verheiratet“, erläuterte Werkstattleiter Pohl. Das Anliegen, ihnen auch berufliche Selbstbestimmung zu ermöglichen, deckt sich voll und ganz mit dem politischen Programm des Sozialministers.
 


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